Nach dem Ende der vierten Verhandlungsrunde
Bei VW wächst die Streikgefahr

Der Tarifkonflikt beim Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat sich zugespitzt. Die IG Metall drohte erneut mit Warnstreiks, falls vor Ablauf der Friedenspflicht in einer Woche keine Einigung erzielt werde.

HB HANNOVER. IG-Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine warf der Konzernführung im Anschluss an die vierte Verhandlungsrunde am Donnerstag in Hannover vor, sie provoziere eine Eskalation des Tarifkonflikts. Die IG Metall sei von ihrer ursprünglichen Forderung nach vierprozentigen Einkommenserhöhungen abgerückt und verlange nun Lohn- und Gehaltssteigerungen, wie sie in der Metallindustrie vereinbart worden seien. VW-Chefunterhändler Josef-Fidelis Senn bezeichnete die Chancen auf eine baldige Einigung als „äußerst gering“. Am nächsten Donnerstag sollen die Verhandlungen in Hannover fortgesetzt werden.

Die IG Metall sei zu weiteren Flexibilisierungen der Arbeitszeit bereit und habe bei Neueinstellungen eine niedrigere Bezahlung vorgeschlagen, sagte Meine. „Diese ausgestreckte Hand hat VW ausgeschlagen“, fügte er hinzu. „Wenn wir am 28. Oktober nicht zu einer Einigung kommen, wird es ab Anfang November bei Volkswagen zu Warnstreiks kommen.“

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