Nach dem Konzernumbau: Bayer steigert den Umsatz in allen drei Kernbereichen

Nach dem Konzernumbau
Bayer steigert den Umsatz in allen drei Kernbereichen

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat nach den Worten von Vorstandschef Werner Wenning im vergangenen Jahr in allen drei Konzernsparten seinen Umsatz gesteigert. Ergebniszahlen für 2004 wollte Wenning auf einer Vortragsveranstaltung der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung Düsseldorf am Donnerstagabend noch nicht nennen.

HB DÜSSELDORF. Im vierten Quartal habe das Leverkusener Unternehmen sein operatives Ergebnis - Sonderfaktoren herausgerechnet - zum Vorjahr jedoch gesteigert, sagte er. Für den Bereich HealthCare, zudem auch das Pharmageschäft zählt, nannte der Bayer-Chef einen Umsatz von rund 8,5 (Vorjahr auf Basis des Geschäftsberichts 2003: 8,3) Milliarden Euro. In der Sparte Pflanzenschutz (Crop-Science) haben sich die Erlöse nach seinen Angaben auf rund sechs (Vorjahr 5,8) Milliarden Euro belaufen. Mit Chemie und Kunststoffen (Material-Science) setzte der Konzern etwa 8,5 (7,5) Milliarden Euro um.

Keine Zukäufe bei Generika

Zum Konzernergebnis für den Zeitraum Oktober bis Dezember sagte Wenning, Bayer habe in den letzten sieben Quartalen das operative Ergebnis vor Sonderposten steigern können. Es sei davon auszugehen, dass auch das achte Quartal - also das Schlussquartal 2004 - an diese Entwicklung anschließen werde. Das ursprüngliche Jahresziel einer Steigerung des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) - abzüglich Sonderposten - um mehr als zehn Prozent hatte Bayer schon nach neun Monaten klar erreicht. Das Plus hatte bis dahin 27,6 Prozent betragen. Größere Umbauten innerhalb des Konzerns oder Verkäufe von Bereichen plant Wenning nach der jüngsten Abspaltung des Chemie-Bereichs Lanxess vorerst nicht: "Ich sehe keinen Bedarf, das Portfolio grundsätzlich weiter zu verändern." Bayer habe auch keine Pläne, im Generika-Bereich Zukäufe zu tätigen. Der Konzern wolle alle seine Kräfte auf innovative Produkte konzentrieren und nicht auf Zukäufe im Geschäft mit günstigen Nachahmermedikamenten, so genannter Generika. Zuletzt war in den Medien spekuliert worden, dass der privatrechtlich geführte Konzern Hexal möglicherweise zum Verkauf steht.

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