Nach den Kleinwagen-Marken entdecken auch Luxushersteller den Subkontinent als Absatzmarkt
BMW montiert bald Autos in Indien

Der Münchener Automobilhersteller BMW wird in Indien eine eigene Fertigung aufbauen. Die Regierung in Neu Delhi hat am Wochenende einem entsprechenden Vorhaben der Münchener zugestimmt.

NEU DELHI. Das Investitionsvolumen für das Montagewerk bei Chennai im südindischen Küstenstaat Tamil Nadu beläuft sich nach Angaben des indischen Finanzministeriums auf umgerechnet 18,5 Mill. Euro. Ein BMW-Sprecher sagte, nun stünden nur noch Zusagen von untergeordneten Ebenen aus. Damit rechne BMW fest schon in den nächsten Wochen.

Die Bayern werden in Indien importierte Bausätze montieren. Das früher Madras genannte Chennai rühmt sich als „Indiens Detroit“. Dort sind neben namhaften Zulieferern Autohersteller wie Ford, Mitsubishi und Hyundai ansässig. Die Koreaner, Nummer zwei auf dem indischen PKW-Markt, haben Chennai zum Drehkreuz für Kleinwagen-Exporte auch nach Europa ausgebaut.

Billige Einstiegsmodelle dominieren den boomenden indischen PKW-Markt. Die Neuzulassungen stiegen 2004 um 17 Prozent auf mehr als eine Million Fahrzeuge. Experten sehen das Land als einen der wichtigsten aufstrebenden Märkte für internationale Automobilhersteller. Die reagieren auf steigende Nachfrage mit Investitionsoffensiven, allen voran Suzuki, mit 50 Prozent Marktführer, und Verfolger Hyundai. Außerdem startet Toyota in Indien bald mit seiner Kleinwagenmarke Daihatsu, und Renault wirft ab 2007 sein Billigauto Logan auf den Markt. Suzuki und Hyundai liefern sich ein Wettrennen um das billigste Auto der Welt und unterbieten sich in Indien ständig.

Lokal-Champion Tata Motors will einen ganz neuen Standard setzen: Mit elf Prozent Marktanteil entwickelt Indiens Nummer drei ein Auto, dass weniger als 2000 Euro kosten und in drei Jahren fahren soll.

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