Nach der Trennung von Daimler
Chrysler will Kooperationen ausbauen

Nach der Trennung von Daimler und der Übernahme durch den Finanzinvestor Cerberus will der US-Autobauer Chrysler die Kooperationen mit anderen Herstellern fortsetzen und teilweise ausbauen. Dabei setzt der amerikanische Konzern vor allem auf deutsche Partner.

HB FRANKFURT. Zu den Herstellern, mit denen man verstärkt kooperieren wolle, gehörten vor allem Volkswagen und Mercedes-Benz, sagte Larry D. Lyons der Fachzeitschrift "auto motor und sport“ auf der Automesse IAA in Frankfurt. "Auch für neue Modelle wie den Dodge Journey werden wir 2,0-Liter-Diesel-Motoren von Volkswagen einkaufen. Beim PT Cruiser werden wir den 2,2-Liter Diesel von Mercedes durch ein neues Mercedes-Aggregat ersetzen“, sagte Lyons weiter. Aus Kostengründen wolle weiterhin auf die Entwicklung eigener Dieselmotoren verzichten und die Aggregate auch für zusätzliche Modelle bei den bisherigen Partnern einkaufen.

Für Volkswagen hat einen Minivan entwickelt, der 2008 auf den US-Markt kommen wird. Mit dem chinesischen Hersteller Chery hat der US-Konzern im Februar eine Kooperation im Kleinwagensegment vereinbart. Im Kompakt- und Mittelklasse-Segment kooperiere bereits erfolgreich mit Mitsubishi, etwa bei den Plattformen für die Modelle Dodge Caliber oder Sebring. Auch die Hybrid-Allianz zwischen dem ehemaligen DaimlerChrysler-Konzern sowie BMW und GM wollen die Amerikaner fortführen, sagte der Manager aus Detroit.

Um seine Kostenstruktur zu verbessern, plane zudem Streichungen im Modellportfolio seiner Marken Dodge und Jeep: "Wir stellen alle Modelle auf den Prüfstand. Die Diskussionen hierzu sind aber noch nicht abgeschlossen“, sagt Lyons. Den Absatz außerhalb Nordamerikas will mehr als verdoppeln. Im vergangenen Jahr seien außerhalb Nordamerikas 206 000 Fahrzeuge verkauft worden. Schon 2011 sollen es mehr als 412 000 Autos sein.

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