Nach der Übernahme durch Procter & Gamble
Wella bleibt auf Wachstumskurs

Der Haarpflegespezialist Wella hat im dritten Quartal 2003 seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht um 1,7 Prozent auf 827,4 Millionen Euro.

HB DARMSTADT.

Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte von 72,7 auf 90,3 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis habe vor allem der September beigetragen, in dem auch in Deutschland die Nachfrage spürbar gestiegen sei. In den ersten neun Monaten des Jahres erzielte Wella einen Umsatz von 2,37 Milliarden Euro. Dies sind währungsbereinigt 1,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Ohne die Dollarschwäche stünde den Angaben zufolge ein Plus von 5,2 Prozent zu Buche. Der Gewinn stieg von Januar bis Ende September um 4 Prozent auf 193,6 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr wollte der Vorstand keine Prognose abgeben, da die „Herausforderungen mit der Unternehmensübernahme durch Procter & Gamble“ nicht absehbar seien. Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble hatte in diesem Jahr die Mehrheit an Wella gekauft. Stärkste Wella-Sparte ist nach wie vor der Friseurbereich, der mit 375 Millionen Euro etwa 45 Prozent des Umsatzes erbrachte (plus 1,2 Prozent). Bei Kosmetik steigerte das Unternehmen mit neuen Duft- Marken den Umsatz um 11 Prozent auf 217 Millionen Euro.

Dagegen ging die Nachfrage bei Gebrauchsartikeln wie Shampoos und Pflegemitteln um knapp 5 Prozent zurück: Statt 246,8 Millionen Euro im dritten Quartal 2002 setzte Wella von Juli bis Ende September dieses Jahres nur knapp 235 Millionen Euro um.

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