Nach der Züblin-Übernahme
Strabag will seine Deutschland-Aktivitäten neu definieren

Nach der Mehrheitsübernahme des Stuttgarter Bauunternehmens Ed. Züblin hat der österreichische Strabag-Konzern neue Pläne bezüglich seiner Bauaktivitäten in Deutschland.

HB FRANKFURT. Dazu soll die deutsche Tochter Strabag AG ihr Hoch- und Ingenieurbau-Geschäft an Züblin verkaufen, wie der Mutterkonzern am Montagabend mitteilte. Bei der Strabag AG arbeiten demnach 2900 der insgesamt 12 500 Beschäftigten im Hoch- und Ingenieurbau. Für 2005 plant das Unternehmen in diesem Bereich eine Bauleistung von rund einer Milliarde Euro. Die im Hoch- und Ingenieurbau tätige Ed. Züblin AG beschäftigte im vergangenen Jahr rund 7000 Mitarbeiter und erzielte eine Bauleistung von rund 1,5 Milliarden Euro.

Mitte Oktober hatte die EU-Kommission den Mehrheitseinstieg der Österreicher bei Züblin genehmigt. Züblin verspricht sich davon vor allem ein kräftiges Wachstum in Osteuropa. Die Strabag-Holding hatte im Frühjahr 53,6 Prozent an Züblin von der insolventen Walter Bau übernommen. Die restlichen 46,4 Prozent gehören der Stuttgarter Industriellenfamilie Lenz.

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