Nach einem guten Schlussquartal 2003
Gucci rechnet mit einem starken Jahr

Der Gewinn des weltweit drittgrößten Luxusgüter-Konzerns Gucci ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 23 Prozent auf 174,2 Mill. Euro gesunken.

HB AMSTERDAM. Allerdings sei der Überschuss im Schlussquartal auf 97,3 Mill. Euro von 95,4 Mill. Euro im Vorjahr gesteigert worden. Der Betriebsgewinn habe sich im vierten Quartal sogar um fast zehn Prozent erhöht.

Gucci-Chef Domenico De Sole sagte in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters, er rechne mit einem starken Jahr, nachdem die neue Gucci-Kollektion gut aufgenommen worden sei und die Wirtschaft sich auf dem Weg zur Belebung befinde. Bei den wichtigsten Gucci-Marken sei der Umsatz im ersten Quartal prozentual zweistellig gestiegen. Bereits im abgelaufenen Jahr stieg der Gucci-Umsatz den Angaben zufolge um 1,7 Prozent auf eine Rekordhöhe von 2,59 Mrd. Euro.

Der Großaktionär Pinault-Printemps-Redoute (PPR), der mit 67,58 Prozent an Gucci beteiligt ist, hatte am 22. März dieses Jahres ein Übernahmeangebot in Höhe von 85,52 Euro je Aktie für die verbleibenden Anteile des Luxusartikelherstellers abgegeben. Die Übernahmeofferte läuft vom 2. April bis zum 29. April. PPR bietet für jede Gucci-Aktie 85,52 Dollar.

Gucci-Aktien legten am Donnerstag an der Börse in Amsterdam 0,14 Prozent auf 69,35 Euro zu.

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