Nach Erdbeben
RAG darf im Saarland wieder Kohle abbauen

Rund fünf Wochen nach dem bislang schwersten Grubenbeben im Saarland hat die Landesregierung den Weg für einen weiteren Kohleabbau im Land freigemacht. Unter Auflagen dürfe die RAG Deutsche Steinkohle im Flöz Grangeleisen wieder Kohle fördern.

HB SAARBRÜCKEN. Gutachten hätten ergeben, dass dort durch einen Abbau keine "Gefahr für Leib und Leben" der Menschen über Tage drohe, teilte die Staatskanzlei am Montag in Saarbrücken mit. Allerdings verfügte das zuständige Bergamt Auflagen für die Förderung.

Seit dem Beben vom 23. Februar ist das Bergwerk Saar stillgelegt, mehr als 3 500 Mitarbeiter sind seither in Kurzarbeit. Das Unternehmen hatte in der Folge der schweren Erschütterung auf die lukrativen, aber bebenträchtigen Kohlefelder Primsmulde Süd und Nord verzichtet. Nun will das Unternehmen in den Flözen Grangeleisen und Wahlschied Kohle fördern. Die Genehmigungsverfahren für das Flöz Wahlschied sind noch nicht entschieden.

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