Nach Ergebnisanstieg
Astrazeneca erhöht Prognose für 2006

dpa-afx LONDON. Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat im ersten Quartal deutlich mehr verdient als von Analysten erwartet und die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Angetrieben von den Umsatzerlösen der wichtigen Medikamente wie Nexium, Crestor und Seroquel steigerte Astrazeneca sein Ergebnis pro Aktie um 40 Prozent auf 0,90 Dollar, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Analysten hatten beim Gewinn mit 0,83 Dollar gerechnet. Während das operative Ergebnis um 33 Prozent auf 1,976 Mrd. Dollar zulegte, stieg der Umsatz um zwölf Prozent auf 6,180 Mrd. Dollar an. Für 2006 erhöhte Konzernchef David Brennan den Ausblick auf 3,60 bis 3,90 Dollar pro Anteilsschein (zuvor 3,40-3,60).

Für 2006 zeigte sich Brennan zuversichtlich, eine operative Marge von mindestens 30 Prozent zu erreichen. Zu dem Umsatzanstieg trugen nach Angaben von Astrazeneca vor allem die wichtigsten Medikamente wie das Magen-Darmmittel Nexium und das Cholesterinmittel Crestor sowie Seroquel (Schizophrenie-Mittel) bei.

Astrazeneca konnte den Nexium-Umsatz im Auftaktquartal um 16 Prozent auf 1,189 Mrd. Dollar steigern. Crestor stieg um 45 Prozent auf 387 Mill. Dollar, während der Umsatz mit dem Schizophrenie-Mittel Seroquel um 29 Prozent auf 807 Mill. Dollar kletterte.

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