Nach Fusion Marchionne will Fiat-Chrysler neuen Namen geben

Durch die Übernahme der restlichen Chrysler-Anteile durch Fiat entsteht ein neuer globaler Konzern – und der soll einen passenden Namen bekommen. Erst einmal braucht der Autobauer aber frisches Geld.
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Fiat hatte die vollständige Übernahme von Chrysler am 1. Januar angekündigt, bis 20. Januar soll die Fusion abgeschlossen sein. Quelle: dpa

Fiat hatte die vollständige Übernahme von Chrysler am 1. Januar angekündigt, bis 20. Januar soll die Fusion abgeschlossen sein.

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RomNach der Fusion von Fiat und Chrysler wird der neue globale Konzern einen neuen Namen bekommen. Das kündigte Unternehmenschef Sergio Marchionne am Freitag in einem Interview mit der italienischen Zeitung „La Repubblica“ an. Für den Neustart brauche der neue Konzern Geld, das er dort einsammeln werde, „wo das Geld ist“ - an den Börsenplätzen New York oder Hongkong etwa. Eine Kapitalerhöhung schloss der Konzernchef aber erneut aus. „Das wäre eine Zerstörung des Wertes.“ Möglich wäre also die Ausgabe einer Wandelanleihe.

Der Börsenplatz beeinflusse auch die Wahl des künftigen Konzernsitzes, sagte Marchionne. Das sei aber eine „rein symbolische, emotionale“ Frage.

Fiat hatte die vollständige Übernahme von Chrysler am 1. Januar angekündigt, bis 20. Januar soll die Fusion abgeschlossen sein. Es entsteht der siebtgrößte Autohersteller der Welt. Marchionne sagte „La Repubblica“, sein Ziel sei der Markt für Premium-Wagen. Auf dem Massenmarkt gebe es „viele Konkurrenten, geringe Margen und eine komplizierte Zukunft“. Fiat habe „fantastische“ Premium-Marken wie Alfa Romeo und Maserati. Alfa Romeo werde im April neue Modelle präsentieren, kündigte Marchionne an: Diese Modelle „werden das Image der Marke ändern, wir kehren zur Spitzenleistung zurück“.

Die Fusion mit dem US-Autobauer Chrysler bedeute „Auftrieb“ für Italien, wo Fiat der größte private Arbeitgeber ist, sagte Marchionne der Zeitung weiter. Alle Beschäftigten von Fiat in Kurzarbeit könnten in Vollzeit zurückkehren - „wenn der Absatzmarkt nicht erneut zusammenbricht“.

  • afp
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