Nach Gewinneinbußen im letzten Jahr soll nun die Wende kommen
Gerry Weber will Filialgeschäft kräftig ausweiten

Der Modekonzern Gerry Weber hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr leicht heraufgesetzt. „Überall stehen die Zeichen auf Wachstum, auf profitables Wachstum“, sagte Vorstandschef Gerhard Weber auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

HB DÜSSELDORF. Das Unternehmen rechne für 2005 mit einer Umsatzsteigerung von 13 Prozent auf 395 Millionen Euro. Ende März hatte Weber noch ein Ziel von 390 Millionen Euro genannt. Die operative Gewinnmarge - auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) - solle auf über neun Prozent steigen, bekräftigte Weber nun frühere Angaben.

„Das mittelfristige Ziel sind zehn Prozent und mehr“, fügte Weber laut Redemanuskript vor den Aktionären hinzu. Er wolle jährlich hundert neue Shop-in-Shops eröffnen und mit eigenständigen Filialen stark wachsen. Das Unternehmen wolle mit seinen „Houses of Gerry Weber“ künftig im In- und Ausland 300 bis 400 Filialen betreiben. In diesem Jahr seien noch zehn bis 15 neue Häuser geplant. In Deutschland wolle Gerry Weber nun auch verstärkt in mittelgroße Städte mit mehr als 80 000 Einwohnern gehen.

Wegen der Konsumschwäche in Deutschland hatte das im Kleinwertesegment SDax gelistete Unternehmen in den vergangenen Jahren Umsatz- und Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Nach einem harten Sparkurs und einer Expansion ins Ausland gelang aber die Trendwende. Die Gerry-Weber-Aktie tendierte am Nachmittag 0,4 Prozent höher auf 10,05 Euro.

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