Nach Gewinnzuwachs
Chemieriese DuPont erhöht Jahresziele

Der US-Chemieriese DuPont strotzt dank anhaltend guter Nachfrage nach Saatgut- und Pflanzenschutzprodukten und eines florierenden Auslandsgeschäfts vor Zuversicht.

rtr NEW YORK. Nach einem überraschend kräftigen Gewinnzuwachs im dritten Quartal erhöhte Firmenchef Charles Holliday am Dienstag die Jahresprognose des Konzerns. Bei Anlegern kam der Quartalsbericht gut an: Die DuPont-Aktie legte kurz nach Handelsbeginn an der Wall Street um rund 2,5 Prozent auf 47,73 Dollar zu.

Der Nettogewinn habe im Sommerquartal um mehr als acht Prozent auf 526 Mill. Dollar zugenommen, teilte der nach Börsenwert größte US-Chemiekonzern mit. „Unsere Geschäftsentwicklung spiegelt das konzentrierte Handeln unserer Mitarbeiter zur Umsetzung unserer Wachstumsstrategie und unserer Produktivitätsinitiative wider“, erklärte Holliday. Damit habe DuPont den gestiegenen Kosten und einer gesunkenen US-Nachfrage beikommen können. Zwar gingen die Erlöse in den USA wegen schwacher Geschäfte mit der Bauwirtschaft und der Automobilindustrie um ein Prozent zurück. Dem stand aber ein Umsatzplus von elf Prozent im Ausland gegenüber. Insgesamt nahm der Konzernumsatz im Quartal um rund sechs Prozent auf 6,68 Mrd. Dollar zu. Der in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware ansässige Konzern erzielte im dritten Quartal einen Gewinn je Aktie von 56 Cent nach 52 Cent im Vorjahreszeitraum. Ohne Sonderposten lag das Ergebnis je Anteilsschein bei 59 Cent. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Gewinn je Aktie von 53 Cent gerechnet.

Für das Gesamtjahr rechnet das Management nun mit einem Gewinn je Aktie ohne Sonderposten von 3,15 bis 3,20 Dollar. Bislang wurden 3,15 Dollar in Aussicht gestellt. Auch für 2008 gab sich DuPont-Chef Holliday optimistisch: „Auch wenn die Weltwirtschaft mit Unsicherheiten behaftet bleibt, sind wir zuversichtlich was unsere Fähigkeit betrifft, ein solides Ergebniswachstum im nächsten Jahr zu erzielen“. DuPont rechne 2008 mit einem starken Umsatzwachstum in Schwellenländern und mit einem erheblichen Ergebnisplus in seiner Landwirtschafts- und Ernährungssparte.

Die Nummer Eins der weltweiten Chemiebranche, BASF, will am 30. Oktober ihren Bericht für die Monate Juli bis September vorlegen. Chemiekonkurrent Bayer will am 6. November sein Zahlenwerk präsentieren.

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