Nach gutem dritten Quartal auf Rekordkurs
Conti kann sich von schwacher Autokonjunktur abkoppeln

Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer hat im dritten Quartal nach deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen seine positive Jahresprognose bekräftigt. Continental hat sich damit erneut von der schwachen Autokonjunktur abgekoppelt.

HB HANNOVER. Trotz mehrerer außerordentlicher Belastungen rechnet der weltweit viertgrößte Reifenhersteller mit einem Rekordergebnis. Der Conti-Konzern werde seinen operativen Rekordgewinn des Vorjahres von 855 Millionen Euro auch mit den Kosten für die Sanierung des US-Werks in Mayfield und möglichen Wertberichtigungen in Moskau übertreffen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mit. Ohne die 120 Millionen Euro für Mayfield werde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in diesem Jahr deutlich mehr als eine Milliarde Euro betragen, erklärte Konzernchef Manfred Wennemer.

Im dritten Quartal steigerte Conti sein Ebit um rund zwölf Prozent auf 292,9 Millionen Euro, während der Umsatz um gut sieben Prozent auf 3,057 Milliarden Euro kletterte. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 3,1 Milliarden Euro Umsatz und 294 Millionen Euro Ebit gerechnet. Der Konzernüberschuss lag mit 209,2 (Vorjahr: 49,5) Millionen Euro deutlich über den Analysten-Erwartungen (146 Millionen Euro).

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