Nach gutem Quartal
Merck & Co erhöht Jahresprognose

dpa-afx NEW YORK. Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat nach einem Gewinn- und Umsatzanstieg im ersten Quartal seine Gewinnprognose angehoben. Für das Gesamtjahr erwartet Merck ein Ergebnis pro Aktie (EPS) von 2,32 bis 2,40 Dollar. Ohne Restrukturierungskosten würden 2,02 bis 2,16 Dollar angepeilt, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

In den ersten drei Monaten steigerte Merck das Ergebnis pro Aktie von 0,62 Dollar im Vorjahr auf 0,69 Dollar und unterm Strich auf 1,520 Mrd. Dollar. Auf bereinigter Basis habe das EPS bei 0,78 Dollar gelegen. Von First Call befragte Analysten hatten jedoch im Schnitt mit 0,72 Dollar gerechnet. Sie schätzten die Erlöse im Durchschnitt auf 5,470 Mrd. Dollar, während Merck 5,41 Mrd. Dollar auswies. Im ersten Quartal 2005 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 5,36 Mrd. Dollar erzielt.

Merck profitierte im ersten Quartal nach eigenen Angaben von guten Verkaufszahlen seines Cholsterinsenkers Zocor und dem Impfstoffgeschäft. Für das zweite Quartal stellte Unternehmenschef Richard Clark inklusive Restrukturierungskosten ein EPS von 62 bis 66 Cent in Aussicht. Im ersten Quartal habe Merck insgesamt rund 1 800 Stellen abgebaut.

Mit dem Cholesterinsenker Zocor wies Merck weltweit einen Umsatzrückgang um vier Prozent auf 1,063 Mrd. Dollar aus, während das Mittel in den USA ein Plus von 13 Prozent erzielte. Merck verliert Ende Juni 2006 in den USA die Marktexklusivität für den lukrativen Blutfettsenker. Normalerweise büßen die Originalprodukte nach dem Auftreten billigerer Nachahmermedikamenten (Generika) mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes ein.

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