
MÜNCHEN/FRANKFURT. Es klang wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht: Als die Manager so namhafter deutscher Konzerne wie Rheinmetall, Daimler, MTU, Deutz oder Ferrostaal im vergangenen August mit Vertretern des Staates Algerien einen Vertrag unterschrieben, träumten sie von Milliardenumsätzen, von neuen Fabriken in der Wüste, Perspektiven im internationalen Rüstungsgeschäft. Drei neue Werke zum Bau leicht gepanzerter Fahrzeuge sollte das Konsortium in die algerische Wüste setzen, dort jährlich gut 10 000 Radpanzer, Jeeps und Unimogs hauptsächlich für die algerische Armee bauen. Ein gutes Jahr später stehen die deutschen Konzerne vor allem vor einem riesigen Berg an Problemen. Der Bau der drei Fahrzeugfabriken stockt, der Zeitplan ist Makulatur – und mit dem Essener Anlagenbauer Ferrostaal ist der Generalunternehmer für Organisation und Durchführung des Gesamtprojekts schwer angeschlagen.
Ferrostaal hat sich durch einen Korruptionsskandal und damit einhergehenden Vertuschungsversuchen in weiten Teilen der deutschen Industrie so unmöglich gemacht, dass mehrere Großkonzerne nicht mehr mit dem Essener Anlagenbauer zusammenarbeiten wollen. Vor allem der Stuttgarter Autokonzern Daimler weigert sich, mit Ferrostaal in Verbindung gebracht zu werden. Die Stuttgarter sind aber einer der wichtigsten Partner des Projekts.
„Der Zeitplan für den Aufbau ist nicht mehr zu halten“, heißt es deswegen nun übereinstimmend aus dem Konsortium. Daimler bestätigte dem Handelsblatt denn auch am Freitag quasi, dass Ferrostaal zumindest aus jenen Teilen des Projekts ausgeschlossen sei, die Daimler verantwortet: „Derzeit führen wir direkte Gespräche mit den algerischen Partnern über die Umsetzung des Projektes“, erklärte Daimler. Unternehmen aber, die direkt mit dem Auftragnehmer verhandeln, brauchen keinen Generalunternehmer mehr. „Die Situation bei Ferrostaal ist uns bekannt“, heißt es dazu bei Daimler.
Das ist freilich mehr als vornehm ausgedrückt. Die Situation in Essen ist nicht nur „bekannt“, sie ist vor allem unschön. Ferrostaal sieht sich Vorwürfen der Staatsanwaltschaft München ausgesetzt. Das Unternehmen, das im Auftrag anderer Konzerne weltweit Großprojekte abwickelt, soll systematisch jahrelang Schmiergeldzahlungen geleistet haben. (Siehe „ Die neue Führung ...“) Kaum einer in Essen bestreitet die Schmiergeldvorwürfe derzeit noch.
Mit solchen Partnern aber will Daimler offenbar nicht in Verbindung gebracht werden. Schließlich haben die Schwaben selbst Probleme genug.
Wenn die Deutschen das Geschäft nicht machen, werden es andere Länder tun, gerade solche, die die rote Fahne wegen angeblich unseriöser deutscher Geschäftemacher heben, um an sich die Aufträge zu reissen. Also auf Herrn Vietz hören und los. Jeder Auftrag, der von der deutschen Wirtschaft abgewickelt wird, dient auch der Volkswirtschaft: mehr Umsatz, mehr Steuereinnahmen, weniger Arbeitslose also weniger belastung der Sozialkassen, etc...
Ferrostaal ist überall,es ist immer das selbe der mensch ist schlecht.wir müssen damit leben.Gesamtmetallchef Kannengiesser im Fernseh gefragt 20 000 ingsch.arbeitslos in Deutschland 40 000 fehlen.antwort nicht flexibel genug,das kann man linear nicht vergleichen,deshalb sollten ausländische ingsch her,ja mit der arroganz muss man leben.kein wort zu den anstellungsbedingungen,ob illgner oder anne will blender und rosstäuscher.Deutschland den rücken zu kehren,ist da die alternative.Sklaverei Zeitarbeit geringer lohn liebe ausländische fachkräfte erwarten euch.viel glück mit den u-boot handel,arme griechen ihr müsst die ja auch noch bezahlen.
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