Nach Magazinbericht
RAG dementiert Gazprom-Einstieg

Mit heftigem Dementi hat die RAG auf den Bericht eines Nachrichtenmagazins reagiert, dass mit dem Börsengang auch ein Einstieg des russischen Energieversorgers Gazprom ins Unternehmen anstehe. Auch eine Verbindung mit der russischen Regierung wies das Unternehmen weit von sich.

HB FRANKFURT/MAIN. Der Essener Mischkonzern RAG hat einen Magazinbericht über einen angeblich bevorstehenden Einstieg des russischen Energieriesen Gazprom dementiert. „Es gab und es gibt keinerlei Gespräche zwischen RAG und Gazprom und auch nicht zwischen RAG und der russischen Regierung“, sagte eine RAG-Sprecherin am Samstag. Der „Focus“ hatte in seiner Online-Ausgabe berichtet, die RAG führe seit Monaten Geheimverhandlungen über eine Kooperation und einen Einstieg von Gazprom bei RAG.

Unter Berufung auf Dokumente, die dem Kanzleramt und der Düsseldorfer Staatskanzlei zugespielt worden seien, berichtete das Magazin weiter, Gazprom sei ein großes RAG-Aktienpaket versprochen worden - der Konzern plant einen Börsengang. Zudem sollten die RAG-Stromtochter Steag und die Chemiesparte Degussa mit Gazprom kooperieren, berichtete das Magazin. „Die russische Administration hat Mittel in erheblicher Höhe bereitgestellt,“ heiße es in dem Papier. Für den 29. Juni sei ein Treffen von RAG-Vorstandschef Werner Müller mit dem russischen Vize-Ministerpräsidenten Dimitri Medwedew geplant. Selbst ein Treffen mit Putin sei in Aussicht gestellt worden. „Es gibt keinen Termin für ein Treffen von Herrn Müller mit Herrn Medwedew und auch keinen mit Herrn Putin“, sagte die RAG-Sprecherin.

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