Nach Neuausrichtung
Berentzen verringert Verlust

Der Spirituosen-Hersteller Berentzen hat mit der Konzentration auf seine bekannten Marken erste Erfolge erzielt und den Verlust im ersten Halbjahr 2008 verringert.

rtr FRANKFURT. Der Absatz des Wodkas „Puschkin“ sei dank einer Werbeoffensive in den ersten sechs Monaten um 25 Prozent gewachsen, teilte das seit Juli dem Finanzinvestor Aurelius gehörende Unternehmen am Donnerstag mit. Zudem habe der Absatz der Kernmarke nach der Markteinführung der Sahneliköre „Berentzen Milch-Kaffee“ und „Berentzen Karamell“ elf Prozent zugelegt. Insgesamt stieg der Konzernumsatz um elf Prozent auf 96 Mill. Euro. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging auf 2,8 von 3,9 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum zurück.

Berentzen hatte 2007 nach roten Zahlen seine Strategie geändert und Marketingkampagnen auf den Berentzen-Apfelkorn und den Wodka Puschkin konzentriert. 2008 würden die Werbeausgaben für diese Marken nochmals erhöht, kündigte das in Haselünne im Emsland ansässige Unternehmen an. So soll auch im Gesamtjahr 2008 der Verlust reduziert werden, um dann 2009 wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

Ex-Berentzen-Chef Axel Dahm, der nach der Übernahme durch Aurelius seinen Hut nahm, soll sich laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ künftig mit alkoholfreien Getränken beschäftigen und Geschäftsführer beim Mineralwasserabfüller Gerolsteiner werden. Eine Sprecherin von Gerolsteiner wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

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