Nach Panne: Fiat-Chef forciert Partnersuche in Russland

Nach Panne
Fiat-Chef forciert Partnersuche in Russland

Nach einer Panne bei der Partnersuche in Russland startet Fiat neu durch. Konzernchef Sergio Marchionne machte am Montag Gespräche mit mehreren russischen Autoherstellern bekannt.
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Mexico StadtEs gehe darum, eine optimale Lösung zu finden, was Zeitplan und Kosten angeht. „Ich denke, wir haben bis April Zeit, um das zu einem Abschluss zu bringen“, sagte Marchionne. Namen der möglichen Kooperationspartner nannte er nicht.

In europäischen Medienberichten war jüngst TaGaz genannt worden. Schlechte Erfahrungen hatte Fiat zuletzt mit dem russischen Autokonzern Sollers gemacht. Dieser hatte überraschend Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen verworfen und dem US-Produzenten Ford den Vorzug gegeben. Auch andere ausländische Hersteller wollen sich mit Bündnissen größere Teile des wachstumsträchtigen russischen Automarktes sichern. Dazu gehören Volkswagen und Toyota.

Eine andere große Baustelle ist für Marchionne der US-Partner Chrysler, an dem Fiat mit 25 Prozent beteiligt ist. Er bestätigte, dass Chrysler an einer Refinanzierung von Schulden in Höhe rund von sieben Milliarden Dollar arbeitet. Dieser Schritt gilt als wichtige Etappe auf dem Rückweg des mit Staatshilfen gestützten US-Konzerns an die Börse. „Es ist ein erster Schritt der Refinanzierung“, sagte Marchionne. „Wir sprechen mit Finanzinstituten.“ Der Fiat-Chef sagte, er wäre sehr froh, wenn dieses Unterfangen gelänge und Chrysler schließlich ein börsennotiertes Unternehmen würde.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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