Nach Pannenserie: Dreamliner hebt für Testflüge ab

Nach Pannenserie
Dreamliner hebt für Testflüge ab

Die US-Luftfahrtbehörde hat Boeing Testflüge mit dem Modell Dreamliner erlaubt, das nach einer Pannenserie nicht mehr abheben darf. Der Flugzeugbauer will Lösungen für die Probleme testen.
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New YorkDie US-Luftfahrtbehörde FAA hat dem US-Flugzeugbauer Boeing Testflüge mit dessen Modell Dreamliner genehmigt. Dies sei „ein wichtiger Teil unserer Bemühungen, die Sicherheit der Passagiere sicherzustellen und diesen Flugzeugtyp wieder zu aktivieren“, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Nach einer Pannenserie im Zusammenhang mit Batterien an Bord der Maschinen hatte die FAA Mitte Januar ein Flugverbot für die Dreamliner verhängt.

Die Testflüge sollen über unbewohntes Gebiet führen, wie die FAA weiter mitteilte. Dabei sollten Daten vor allem über die Lithium-Ionen-Batterien und das elektrische System der Flieger gesammelt werden. Für die Testflüge soll eine ganze Reihe von Restriktionen gelten. Wann sie aufgenommen werden können, war zunächst unklar.

Boeing hatte die Behörde um eine Sondergenehmigung für die Flüge gebeten, um eine mögliche Lösung für die Probleme zu testen. Seit 16. Januar sind alle 50 ausgelieferten Dreamliner auf Anordnung der Behörden am Boden. Grund sind defekte Batterien, die zum Teil in der Luft in Brand geraten waren. Die Ursache dafür ist noch ungeklärt.

Die Nationale Behörde für Transportsicherheit NTSB ist in Zusammenarbeit mit dem Flugzeugbauer, dem japanischen Batteriehersteller GS Yuasa sowie anderen Behörden mit dem Fall beauftragt. Eine Vertreterin der Behörde sagte am Donnerstag, möglicherweise sei für die Zukunft im Zusammenhang mit der Zulassung der Batterien ein umfangreicheres Prozedere nötig. „Die Annahmen, die zur Zertifizierung von Batterien zu Grunde gelegt wurden, müssen noch einmal überdacht werden“, sagte Deborah Hersman, Direktoriumsmitglied der NTSB.

Sollten tatsächlich die Batterien ganz neu zertifiziert werden müssen, wäre das ein herber Schlag für Boeing. Der Prozess dürfte lange dauern. Für die Fluggesellschaften, die den Dreamliner derzeit nicht einsetzen können, gehen die Kosten schon jetzt in die Millionen. Boeing droht eine Flut von Schadenersatzklagen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Das kommt dabei raus wenn man Arbeitsplätze im Inland abbaut und dann in so einer fliegende Bierdose China-Teile verbaut!

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