Nach Sparkurs: Suzuki steigert Gewinn dank guter Verkäufe in Japan

Nach Sparkurs
Suzuki steigert Gewinn dank guter Verkäufe in Japan

In Europa bricht der Autoverkauf ein, das US-Geschäft wollen die Japaner sogar komplett losschlagen. Doch ein strikter Sparkurs und das gute Geschäft im Heimatmarkt verhilft Suzuki zu einem Gewinnsprung.
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TokioEin strikter Sparkurs und ein gutes Geschäft auf dem Heimatmarkt haben den japanischen Autohersteller Suzuki wieder in die Spur gebracht. Nachdem Suzuki unter der Erdbeben- und Atomkatastrophe im vergangenen Jahr sehr zu leiden hatte, konnte das Unternehmen eine Aufholjagd starten und seinen Gewinn deutlich steigern. Wie Suzuki am Freitag mitteilte, stieg das Konzernergebnis im ersten Geschäftshalbjahr um 30 Prozent auf 41,9 Milliarden Yen (412 Millionen Euro). Dabei lag der Umsatz mit 1,2 Billionen Yen praktisch auf dem gleichen Niveau wie zwischen April und Ende September 2011.

Allein in Japan verkaufte Suzuki im ersten Halbjahr ein Viertel mehr Autos als vor einem Jahr. Dagegen brach der Umsatz auf dem Krisenmarkt Europa um mehr als ein Fünftel ein, operativ machte Suzuki hier 2,3 Milliarden Yen Verlust. In den USA will sich das Unternehmen wegen schlecht laufender Geschäfte sogar komplett aus dem Automarkt zurückziehen, die US-Tochter hat bereits Insolvenz angemeldet.

 

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