Nach Streikdrohung
Skoda-Manager drehen Angebot zurück

Das Management der tschechischen Volkswagen-Tochter Skoda hat sein jüngstes Angebot einer zehnprozentigen Lohnerhöhung zurückgezogen.

HB PRAG. Zuvor hatten die Gewerkschaften die Offerte als unzureichend abgelehnt und für kommenden Dienstag mit einem dreistündigen Warnstreik gedroht. Der Leiter der Personalabteilung, Martin Jahn, sagte am Freitag, Skoda biete nun wieder eine Erhöhung um lediglich 7,5 Prozent im laufenden sowie drei Prozent im kommenden Jahr. „Wir sind wieder bei unserem ursprünglichen Angebot und sind bereit darüber zu verhandeln.“

Das Management hatte nach mehreren Verhandlungsrunden zuletzt ein Plus von zehn Prozent auf den Basislohn angeboten. Dazu sollten Boni und andere Vergütungen den Lohn insgesamt um etwa 13 Prozent steigen lassen. Bei dem jetzigen Angebot ergibt sich mit Boni ein Anstieg von zwölf Prozent über zwei Jahre. Insgesamt beschäftigt die Skoda-Gruppe knapp 28 000 Mitarbeiter. Skoda ist mit rund 7,3 Milliarden Euro Umsatz das größte Unternehmen Tschechiens und das wichtigste Exportunternehmen des Landes.

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