
FrankfurtDer Umsatz sei in der am 30. September beendeten Finanzperiode „signifikant über vier Milliarden Euro“ gestiegen, sagte Carl Zeiss-Vorstandschef Michael Kaschke der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ laut Vorabbericht. Im Vorjahr hatte Carl Zeiss einen Umsatz von knapp drei Milliarden Euro verbucht. Ein Teil des Wachstums resultiert daraus, dass das Unternehmen seine Brillenglas-Sparte im Oktober 2010 wieder komplett übernommen hatte.
Mit Blick auf die wachsenden Konjunktursorgen sagte Kaschke, viele Indikatoren, die Carl Zeiss für die eigene Planung heranziehe, seien noch stabil oder zeigten leicht aufwärts. Allerdings könnten die Diskussionen um die Schuldenlasten in Europa und Japan künftig auch Auswirkungen auf den Konzern haben. „Die könnten Konsequenzen für unser Geschäft haben, vielleicht nicht sofort, aber in ein, zwei Jahren“, sagte der Firmenchef. In der Halbleitersparte registriere Carl Zeiss bei seinen wichtigen Kunden einen leichten Abschwung. „Aber wir sehen kein Desaster“, betonte Kaschke.
Der im schwäbischen Oberkochen ansässige Konzern ist vor allem für Mikroskope, Brillengläser und Kameraobjektive bekannt, den Großteil des Umsatzes liefert jedoch Fertigungs- und Prüftechnik für Chipfabriken.
Dass Zeiss eine Stiftung ist und nicht den Heuschrecken verpflichtet ist, das sollte hier schon erwähnt werden!
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