Nach Umsatzeinbruch Manroland beugt sich der Krise

Der Konjunktureinbruch erreicht den deutschen Mittelstand. Nachdem das Industrieunternehmen Heidelberger Druckmaschinen Stellenabbau angekündigt hat, zieht der kleinere Konkurrent Manroland nach. Die Augsburger bauen ebenfalls Jobs ab und gehen sogar noch weiter.
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HB AUGSBURG. Der Druckmaschinenhersteller Manroland streicht 625 Jobs und schließt sein Werk in Mainhausen. Man spüre in der Investitionszurückhaltung der Kunden die Auswirkungen von Finanzkrise und Rezession, erklärte das Augsburger Unternehmen am Freitag. Der Auftragseingang sei 2008 um 20 Prozent gesunken. Durch die Maßnahmen solle die Kostenbasis der schwierigen Lage angepasst werden. Weltweit beschäftigt Manroland mehr als 8600 Mitarbeiter, den größten Teil davon in Deutschland. Auch der Konkurrent Heidelberger Druckmaschinen baut derzeit Stellen ab. Weltweit sind es 2500 Stellen, 2200 davon in Deutschland.

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