Nach US-Absatzrückgang - Toyota bleibt auf Überholspur
Ford und GM drosseln Fahrzeugproduktion

Der US-Autobauer Ford hat im November auf seinem Heimatmarkt einen Absatzrückgang um sieben Prozent verbucht und will die nordamerikanische Produktion kürzen.

HB DETROIT. Die Produktion werde im ersten Quartal 2005 auf 930.000 Autos von 1,008 Millionen im gleichen Zeitraum des auslaufenden Jahres zurückgenommen, teilte der zweitgrößte US-Autohersteller am Mittwoch in Detroit mit.

Auch der weltgrößte Autohersteller, die Opel-Mutter General Motors (GM) hat nach einem Absatzrückgang in den USA seine Produktionspläne für Anfang nächsten Jahres auf dem Heimatmarkt reduziert.

Im ersten Quartal 2005 sollten 1,25 Millionen Fahrzeuge gebaut werden, gut sieben Prozent weniger als im gleichen Zeitraum dieses Jahres, teilte General Motors am Mittwoch in Detroit mit. Die Verkäufe hätten sich im November um 13 Prozent auf 303 891 Fahrzeuge verringert.

Der Münchener Autobauer BMW verbuchte im November in den USA einen Absatzrückgang um vier Prozent. Die BMW Group habe im vergangenen Monat 24 095 Fahrzeuge verkauft nach 25 086 vor Jahresfrist, teilte BMW am Mittwoch mit.

Auch die Volkswagen-Tochter Audi verbuchte im November in den USA einen Absatzrückgang. Audi of America teilte am Mittwoch in Auburn Hills mit, die Verkäufe hätten sich im vergangenen Monat auf 6 879 Einheiten von 7 107 im Vorjahresmonat verringert.

Unterdessen konnte der deutsch-amerikanische Autobauer Daimler-Chrysler hat seinen Absatz in den USA im November steigern. Der Konzern bezifferte das Absatzplus am Mittwoch auf vier Prozent. Dabei habe die US-Tochter Chrysler die Verkaufszahlen ebenfalls gesteigert. Die Nobelmarke Mercedes legte um drei Prozent zu, teilte der Stuttgarter Konzern mit. Alle Zahlen sind nicht bereinigt um die geringere Zahl von Arbeitstagen diesen November im Vergleich zum Vorjahr.

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche erreichte im November 2004 bei den Verkäufen in Nordamerika nahezu den Rekordwert des Vormonates.

In den USA und Kanada seien insgesamt 2 547 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert worden, was einem Rückgang von vier Prozent entspricht, teilte Porsche am Mittwoch in Stuttgart mit. Im November des Vorjahres waren es 2 654 Einheiten. Während die 911er- Baureihe und der Boxster beim Absatz zurückgingen, konnte der Geländewagen Cayenne zulegen. Vom Cayenne wurden im November 1 598 Einheiten ausgeliefert. Im November 2003 waren es 1 386 Einheiten.

Der japanische Autobauer Toyota erzielte indes im November in den Vereinigten Staaten einen neuen Absatz-Rekord. Mit 154 272 Fahrzeugen verkaufte Toyota 8,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Wagen der Marke Toyota legten um 9,3 Prozent auf 131 414 Stück zu. Die Nobelmarke Lexus verbesserte sich im November um 3,1 Prozent auf 22 858 Fahrzeuge.

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