Nach Verkäufen
Hochtief erhöht seine Jahres-Prognose

Der Verkauf von Eisenerzprojekten hat dem Hochtief-Konzern volle Kassen beschert. Darum hat der Baukonzern nun seine Jahresprognose erhöht. Der Aktienkurs ist zunächst dennoch gefallen.
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EssenDer größte deutsche Baukonzern Hochtief profitiert wieder von seinem einstigen Sorgenkind Leighton : Nach dem Verkauf von Rohstoff-Aktivitäten der australischen Tochter hat Hochtief seine Jahresprognose angehoben. Wie die Jahresziele nun genau aussehen sollen, verschwieg der Essener Konzern am Freitag aber noch. Dies will Hochtief präzisieren, wenn der seit langem geplante Verkauf der Flughafen-Beteiligungen endlich in trockenen Tüchern ist. Hochtief-Chef Frank Stieler hatte angekündigt, dies sei in den kommenden Wochen zu erwarten.

Die australische Hochtief-Tochter Leighton verkaufte Teile ihres Eisenerz-Geschäfts für rund 512 Millionen Euro an den Rohstoffkonzern BHP Billiton . Dabei habe Leighton einen Gewinn nach Steuern von 118,5 Millionen Euro verbucht, teilte Hochtief weiter mit: „Aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung bei Leighton hebt Hochtief seine bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2011 an“. Das Jahresziel sei aber weiter abhängig vom Erfolg des geplanten Verkaufs der Flughafen-Beteiligungen.

Hochtief hatte zuletzt im August bekräftigt, dass das Vorsteuerergebnis (Ebt) 2011 etwa die Hälfte des Vorjahresergebnisses von 757 Millionen Euro betragen und der Konzerngewinn über dem Wert des Vorjahres von 288 Millionen Euro liegen werde. Dem Hochtief-Aktienkurs half die angekündigte Erhöhung der Prognose indes nicht auf die Sprünge: In einem schwachen Gesamtmarkt notierten Hochtief-Aktien mit einem Minus von 3,6 Prozent bei 46,06 Euro.

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