Nach Verlust
Goodyear streicht nochmals 5000 Stellen

Unter der Krise der Autobauer leidet auch US-Reifenhersteller Goodyear. Nach dem Sturz in die Verlustzone will der Konzern erneut tausende Stellen streichen. Weltweit sollen 5000 Jobs wegfallen.

HB AKRON. Wegen der Krise in der Autobranche fuhr der Konzern im Schlussquartal 2008 ein Minus von 330 Mio. Dollar (262 Mio Euro) ein. Der Umsatz brach auch wegen eines besonders schwachen Europa-Absatzes um 20 Prozent auf 4,1 Mrd. Dollar ein, wie Goodyear Tire & Rubber am Mittwoch am Sitz in Akron (Ohio) mitteilte. Zum US-Rivalen des deutschen Herstellers Continental gehören auch Marken wie Dunlop und Fulda.

Der neuerliche Jobabbau trifft knapp sieben Prozent der zuletzt weltweit 75 000 Mitarbeiter. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern rund 4000 Stellen gestrichen. Die Gehälter der übrigen Mitarbeiter sollen eingefroren werden. Goodyear fährt die Produktion zudem drastisch zurück, spart weiter Kosten und will Konzernteile verkaufen.

Im vierten Quartal 2007 hatte der US-Branchenführer noch einen Gewinn von 52 Mio. Dollar erzielt. Der Verlust fiel nun noch höher aus als von Experten erwartet. Im Gesamtjahr 2008 stand unter dem Strich ein Minus von 77 Mio. Dollar nach einem Überschuss von 602 Mio. Dollar in 2007. Der Umsatz stagnierte etwa bei 19,5 Mrd. Dollar.

Knapp 60 Prozent seiner Umsätze erzielt Goodyear außerhalb der USA. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika brach der Absatz zuletzt um 21 Prozent ein, in Nordamerika um 17 Prozent.

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