Nach Verlusten
König & Bauer wieder in Gewinnzone

Der Druckmaschinenbauer aus Würzburg hat die Verlustzone in diesem Jahr hinter sich gelassen. Auch beim Umsatz konnte König & Bauer deutlich zulegen. Für die zweite Jahreshälfte gibt es positive Vorzeichen.
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MünchenDer Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer hat sich im ersten Halbjahr weiter aus der Verlustzone herausgearbeitet. Das Ergebnis vor Steuern betrug 7,9 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Würzburg am Dienstag mitteilte. Vor Jahresfrist fiel noch ein Minus von elf Millionen Euro an. Zu der Verbesserung hätten weitere Kostensenkungen beigetragen. Zudem stieg der Konzernumsatz um 16 Prozent auf 590,5 Millionen Euro. Die Branchenmesse Drupa im Frühjahr habe für Schub bei Neubestellungen von Bogenoffset-Maschinen gesorgt; dies werde sich in der zweiten Jahreshälfte auszahlen.

Für 2012 bekräftigte Koenig & Bauer (KBA) die Prognose, wonach der Umsatz im einstelligen Prozentbereich auf über 1,2 Milliarden Euro steigen soll. Das Konzernergebnis vor Steuern (2011: 3,3 Millionen Euro) soll auf einen Millionenbetrag „im unteren zweistelligen Bereich“ anwachsen. Voraussetzung dafür sei, dass das neue Sparprogramm wie geplant umgesetzt werde. Dieses sieht neben einem Stellenabbau auch eine Ausweitung der Arbeitszeitkonten vor, wie der Konzern im Juli angekündigt hatte. Dabei dürfe sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht weiter verschlechtern, hieß es. Schon jetzt seien viele Kunden durch die Eurokrise verunsichert und die Nachfrage in Südeuropa und anderen Ländern schwächer.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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