Nachfolger für Kluge
Rhein-Energie-Chef neuer Präsident der Energiewirtschaft

Die zuletzt scharf kritisierte deutsche Energiewirtschaft will unter neuer Führung in die Offensive gehen. Neuer Chef des Branchenverbandes BDEW ist der Vorstandsvorsitzende des Kölner Versorgers Rhein-Energie, Rolf Martin Schmitz.

HB DÜSSELDORF. Das teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Mittwoch mit. Damit strafft der Verband seine Führung, die bisherige Doppelspitze entfällt. Bislang wurde der BDEW von den beiden in der Öffentlichkeit wenig bekannte Präsidenten Werner Brinker und Michael Feist geleitet. Schmitz war bisher Vizepräsident. Der Verband sucht zurzeit auch einen Chef-Lobbyisten. Der als Kandidat für diesen Posten gehandelte ehemalige Deutschland-Chef der Unternehmensberatung McKinsey, Jürgen Kluge, hatte nach internen Querelen das Handtuch geworfen.

Einem Vorabbericht der "WirtschaftsWoche" zufolge soll der frühere Chef von Vattenfall Europe, Klaus Rauscher, neuer Hauptgeschäftsführer des Verbandes werden. Rauscher kenne die politischen Verhältnisse in den Städten und Gemeinden genau. Die Branche ist unter anderem wegen der Strom- und Gaspreiserhöhungen unter Beschuss geraten. Deshalb waren unter den Mitgliedern auch Rufe nach einem stärkeren Profil des BDEW laut geworden.

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