Nachfolger noch nicht benannt
Fricke verlässt Fiat-Deutschland

Klaus Fricke hat nach drei Jahren Fiat verlassen. Der Vorstandsvorsitzende der deutschen Fiat AG hat auf eigenen Wunsch das Amt niedergelegt.

HB BERLIN. Klaus Fricke verlässt nach drei Jahren den Automobilkonzern Fiat. Der 51-Jährige habe «auf eigenen Wunsch sein Amt als Vorstandsvorsitzender zum 31 Januar 2004 niederlegt», heißt es in einer Pressemitteilung. Diese Vereinbarung wurde zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Fiat Automobil AG, Matthias Graf von Krockow, und dem Vorstandsvorsitzenden, Klaus Fricke, einvernehmlich getroffen.

Noch am Freitagvormittag hatte ein Konzernsprecher Berichte über eine bevorstehende Ablösung nicht kommentieren wollen. Die «Financial Times Deutschland» hatte in ihrer Freitagsausgabe von einer bevorstehenden Ablösung Frickes berichtet. Fricke soll hartnäckig versucht haben, das Unternehmen zu einer anderen Vertriebsstrategie zu bewegen.

Ein Nachfolger für Fricke steht dem Bericht zufolge noch nicht fest. Aus Konzernkreisen verlautete, Fricke habe seine Ziele nicht erreicht und «wenig bewegt». Fricke hatte zuvor zehn Jahre für BMW und elf Jahre für DaimlerChrysler gearbeitet.

Klaus Fricke war drei Jahre für Fiat in Italien und Deutschland tätig. Zu seinen Aufgaben gehörten der Produktplanungsprozess, die Marktforschung sowie die Mitarbeit an der langfristigen Unternehmensplanung. Ebenfalls dazu zählte die Marketing Kommunikation (Brand-Engineering, Marken-Kommunikation, Sponsoring, Events).

Seit dem 1. September 2002 fungierte Fricke als Vorstandsvorsitzender der Fiat Automobil AG mit Sitz in Heilbronn und Frankfurt. In dieser Zeit sind die GVO-konformen Verträge mit der Handelsorganisation sowie die zukünftigen Margensysteme verhandelt und eingeführt worden. Hierzu gehören auch die Schaffung der Grundlagen für die zukünftige Händlernetzstruktur sowie die Gründung und der Ausbau der eigenen Niederlassungen.

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