Nachfrage rückläufig
Lexmark meldet Gewinnrückgang für erstes Quartal

Der US-Druckerhersteller Lexmark International hat im ersten Quartal wegen Umstrukturierungskosten und sinkender Umsätze rund 30 Prozent weniger verdient. Der Gewinn übertraf damit aber dennoch die Erwartungen der Experten.

HB BOSTON. Der Nettogewinn sei auf 86,2 Millionen Dollar oder 78 Cent pro Aktie gesunken, teilte Lexmark am Dienstag mit. Im Vorjahr hatte das Unternehmen mit Sitz in Lexington im Bundesstaat Kentucky noch ein Ergebnis von knapp 124 Millionen Dollar erwirtschaftet. Der Umsatz fiel in den ersten drei Monaten auf 1,28 Milliarden Dollar von 1,36 Milliarden Dollar im Vorjahr. Für das zweite Quartal sagte Lexmark einen Rückgang der Erlöse im Vergleich zum Vorjahr im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich voraus.

Ohne Einmalaufwendungen, wie etwa durch den Konzernumbau entstandene Kosten, lag der Gewinn bei 1,03 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Schnitt 70 Cent je Aktie erwartet. Lexmark kämpft seit dem vergangenen Jahr mit einer rückläufigen Nachfrage nach Tintenstrahldruckern, Tintenpatronen und Tonern.

Auch Preissenkungen des stärksten Rivalen Hewlett-Packard in dem Segment setzen das Unternehmen unter Druck. Im Januar kündigte Lexmark daraufhin Stellenstreichungen und andere Kostensenkungen an.

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