
Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie ist Spekulationen auf maue Geschäfte entgegengetreten. „Bei uns läuft das Geschäft sehr, sehr gut“, bekräftigte ein Konzernsprecher am Mittwoch und fügte hinzu: „Wir halten unsere Prognose aufrecht.“
Der Sprecher reagierte damit auf Marktdaten über Rückgänge bei der Installation von Photovoltaikanlagen, die die Aktie von Wacker fast sieben Prozent ins Minus getrieben hatten. Der Markt sei extrem nervös.
Die Aktie grenzte danach ihre Verluste ein und lag mit rund 5,5 Prozent im Minus. Wacker-Chemie-Chef Rudolf Staudigl hatte in der vergangenen Woche im Reuters-Interview deutlich gemacht, dass ihn die Krise der Solarindustrie, für die der Konzern Polysilizium liefert, kalt lasse.
Ich denke dass WC sehr gut aufgestellt ist um die anstehende Konsolidierung im Polysilizium-Markt zu überstehen. Längerfristige Lieferverträge und hohe Qualität sind hier ein Plus.
Insgesamt ist dies aber wieder ein tolles Beispiel für die Folgen zu niedriger realer Leitzinsen. Die Marktakteure investieren wie blöd in neue Kapazitäten und wundern sich nachher über die fehlende Nachfrage.
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