Nachfrage vor allem in USA groß
Arcelor-Geschäft brummt

Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor ist mit überraschend starken Zahlen in das neue Geschäftsjahr gestartet. Und auch für die Ergebnisentwicklung im weiteren Jahresverlauf ist das Unternehmen optimistisch: Die Stahlnachfrage steigt nach wie vor, zudem sollen die Preise für Flachstahlprodukte steigen.

HB BRÜSSEL. Der 2002 aus der Fusion der französischen Usinor, dem luxemburgischen Stahlkonzern Arbed und der spanischen Aceralia hervorgegangene Konzern teilte am Montag mit, die Stahlnachfrage steige noch immer, nicht zuletzt durch den Wirtschaftsaufschwung in den USA. Auch in China erwarte das Unternehmen eine weiterhin hohe Stahlnachfrage, trotz der Ankündigung des Staates von Maßnahmen gegen eine Überhitzung der chinesischen Wirtschaft. Das Unternehmen wolle die Preise für seine Flachstahlprodukte im laufenden Quartal um acht Prozent und im dritten Quartal um weitere 15 % erhöhen.

Arcelor erwartet eine weitere Ergebnisverbesserung im laufenden Quartal, wenn die Stahlnachfrage stark bleibt. Das hohe Produktionsniveau im laufenden Quartal würden zu besseren Ergebnissen führen, hieß es.

Im ersten Quartal steigerte Arcelor nach eigenen Angaben den operativen Gewinn (Gewinn vor Steuern, Zinsen, Amortisation und Abschreibungen - Ebitda) um 8,5 % auf 696 Mill. €. Analysten hatten das Ebitda im Durchschnitt mit 671 Mill. € prognostiziert. Der Netto-Gewinn habe sich um 22 % auf 234 Mill. € erhöht, teilte Arcelor weiter mit. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge auf 6,89 Mrd. € von 6,85 Mrd. € im Vorjahr.

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