Nachfragebelebung erhofft
Gildemeister trotz Halbjahresverlust optimistisch

Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat im ersten Halbjahr 2003 einen Verlust verzeichnet, erwartet aber für das Gesamtjahr schwarze Zahlen.

Reuters BIELEFELD. In seinem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht beziffert Gildemeister seinen Konzernverlust mit 5,1 Millionen Euro nach einem Verlust von 7,4 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis des gewöhnlichen Geschäfts lag bei minus 1,5 Millionen Euro nach einem Plus von 0,3 Millionen Euro im Jahr zuvor. Im zweiten Quartal hätten sich die Ergebnisse bereits gegenüber dem ersten verbessert, hieß es.

Der Umsatz ging im ersten Halbjahr auf 470,8 (486,2) Millionen Euro zurück. Der Auftragseingang reduzierte sich in vergleichbarer Größenordnung auf 471,7 (486,0) Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr bleibt Gildemeister bei seiner Prognose, im gewöhnlichen Geschäft ein positives Ergebnis zu erwirtschaften. Der Bielefelder Konzern bekräftigte überdies seine Absicht, ein Dividende erst bei einem nicht näher präzisierten „angemessenen Jahresüberschuss“ zu zahlen. 2002 fiel die Ausschüttung an die Aktionäre wegen eines Jahresfehlbetrages von 18,7 Millionen Euro aus.

Die im SDax notierte Gildemeister-Aktie büßte nach Veröffentlichung der Zahlen eine Teil ihrer Kursgewinne ein. Die Aktie wurde nach knapp einer Handelsstunde nur noch um 0,33 Prozent höher bei 6,05 Euro nach anfänglichen Kursgewinnen bis zu einem Prozent.

Die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen dürfte nach den Sommerferien wieder etwas anziehen, zeigt sich Gildemeister optimistisch. Vor allem im vierten Quartal rechnet der Konzern dann mit stärkeren Auftragseingängen. Die anstehenden Herbstmessen sollten Impulse für eine Belebung der Werkzeugmaschinennachfrage bringen, hieß es.

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