Nachfragerückgang bei Firmenjets
Bombardier streicht 1300 Stellen

Wegen des Abschwungs im Geschäft mit Firmenjets baut der kanadische Zug- und Flugzeughersteller Bombardier mehr als 1300 Stellen der Flugzeugsparte ab. Betroffen seien gut 1000 befristete Arbeitsplätze und 350 Festangestellte, teilte das Unternehmen mit. Das entspricht knapp fünf Prozent der weltweit 30 000 Mitarbeiter.

HB TORONTO. Der Stellenabbau solle in fünf Monaten abgeschlossen werden. "Die Branche erlebt starke Turbulenzen, und wir erwarten kurzfristig noch stärkere Schwankungen", erklärte der Geschäftsführer von Bombardier Aerospace, Guy Hachey. Diesen Schwierigkeiten könne sich auch Bombardier nicht entziehen.

Dem Hersteller von kleineren bis mittelgroßen Flugzeugen macht zuschaffen, dass die Unternehmen im Zuge der globalen Wirtschaftsflaute verstärkt auch bei Firmenjets sparen. So rechnet der Konzern für das laufende Geschäftsjahr damit, zehn Prozent weniger Jets auszuliefern. Ausgeglichen werden könnte dies aber mit einem erwarteten Anstieg von zehn Prozent mehr Bestellungen bei Verkehrsflugzeugen. Hier profitiert Bombardier von der regen Nachfrage nach seinem Q400-Modell mit 78 Sitzen.

Im soeben abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Kanadier noch die Firmenjet-Auslieferungen auf 239 von 232 steigern. Dagegen gingen mit 110 Verkehrsflugzeugen 18 Passagiermaschinen weniger an die Kunden.

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