Nachgefragt: Justus Schneider
Justus Schneider„Musik ist fast immer positiv besetzt“

Mercedes-Benz setzt auf Christina Aguilera. Immer häufiger wird Musik eingesetzt, um ein Image zu verjüngen. Justus Schneider, Leiter der Marketing Kommunikation von Daimler-Chrysler, über die Bedeutung von Musik in der Werbung.

Handelsblatt: Herr Schneider, warum haben Sie Christina Aguilera für die A-Klasse-Kampagne gewählt?

Schneider: Wir wollten eine große internationale Bekanntheit, keinen künstlichen Star. Frau Aguilera ist stark auf unsere Bedürfnisse eingegangen. Sie hat uns vier Songs vorgestellt, die alle Hit-Potenzial haben, obwohl wir nur einen vereinbart hatten.

Kann sie jüngere Neukunden für die A-Klasse gewinnen?

Unser Ziel ist es, Kunden mit einer jüngeren Einstellung zu gewinnen. Wir denken nicht in Altersgruppen. Die Resonanz ist schon jetzt exzellent, wir haben mit dem Auto und der Kampagne einen Nerv getroffen.

Wird Musik künftig eine größere Bedeutung in der Werbung haben?

Ja. Musik ist international, wird schnell adaptiert und ist fast immer positiv besetzt. Sie bringt zusätzliche Wiedererkennung in eine Kampagne. Deshalb nutzen wir Musik bereits sehr intensiv – und werden es künftig noch stärker tun.

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