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Nahrungsmittelhersteller: Oetker hat USA und Indien im Visier

Der wachsende Appetit der Europäer auf Tiefkühlpizza und Fertigpudding lässt das Familienunternehmen Dr. Oetker trotz Konjunkturkrise optimistisch in die Zukunft blicken. Der traditionsreiche deutsche Nahrungsmittelhersteller sucht sein Heil in der Krise auf den Auslandsmärkten.

Dr. Oetker will expandieren. Quelle: dpa
Dr. Oetker will expandieren. Quelle: dpa

BIELEFELD. Mit einem starken Ausbau seines Auslandsgeschäftes will der größte deutsche Nahrungsmittelhersteller, Dr. Oetker, die Wirtschaftskrise unbeschadet überstehen. Ganz besonders im Visier hat das Bielefelder Traditionsunternehmen dabei die Auslandsmärkte in den USA und Indien.

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In den Vereinigten Staaten startet Dr. Oetker auf einem Testmarkt im Nordosten des Landes jetzt mit dem Vertrieb von Tiefkühlpizzen der Marke „Ristorante“. „Nach drei Jahren intensiver Marktforschung wollen wir herausfinden, wie groß unsere Marktchancen in der Realität sind“, sagte Konzern- und Spartenchef August Oetker, am Dienstag bei der Jahrespressekonferenz von Dr. Oetker in Bielefeld.

Denn der weltweite Markt für Tiefkühlpizzen konzentriert sich zu 95 Prozent auf die Regionen Nordamerika und Europa. Und in Europa hat Dr. Oetker im vergangenen Jahr durch ein zweistelliges Wachstum seine Marktführerschaft vor Nestlé in diesem Bereich weiter ausgebaut

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Insgesamt legte der Umsatz der Bielefelder im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf knapp 1,7 Mrd. Euro zu. Während das Inlandsgeschäft nur um 3,9 Prozent wuchs, stiegen die Auslandsumsätze um knapp zwölf Prozent.

Von den vier großen Sortimenten, die Dr. Oetker produziert, ist die Tiefkühlkost mit einem Umsatz von rund 600 Mill. Euro auf dem besten Wege den klassischen Nährmittelbereich (Back- und Puddingpulver, Backmischungen), der zuletzt 700 Mill. Euro erlöste, an Bedeutung zu übertreffen.

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