Nettoverschuldung rückläufig
Arcelor legt kräftig zu

Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor hat im ersten Halbjahr 2003 sein Bruttobetriebsergebnis auf Grund steigender Verkaufspreise um 44 Prozent auf 1,276 Mrd. Euro gesteigert.

HB/dpa LUXEMBURG. Wie das Unternehmen im Anschluss an eine Verwaltungsratssitzung in Luxemburg am Donnerstagabend mitteilte, betrug das Nettoergebnis (Konzernanteil) 358 Mill. Euro im Vergleich zu 103 Mill. im Vergleichszeitraum erstes Halbjahr 2002.

Das Betriebsergebnis bezifferte Arcelor mit 745 Mill. Euro im Vergleich zu 388 Mill. im Vergleichszeitraum 2002. Der Umsatz ging dagegen leicht um 0,8 Prozent auf 13,582 Mrd. Euro zurück. Dabei seien 77 Prozent des Konzernumsatzes in der Europäischen Union erwirtschaftet worden. Nach Unternehmensangaben stiegen die Preise vor allem bei Flachstahlprodukten, zudem habe Arcelor mit 280 Mill. Euro zum 30. Juni von den Synergiemaßnahmen profitiert.

Trotz Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung in den USA und günstigen Euro-Kurses zum Dollar bleiben die kurzfristigen Aussichten für Arcelor düster: positive Einflüsse könnten sich kaum vor dem ersten Quartal 2004 auswirken, teilte das Unternehmen mit. Für das zweite Halbjahr 2003 erwartet der Konzern angesichts rückläufiger Versandmengen geringere Ergebnisse als zu Jahresbeginn.

Die Nettofinanzverschuldung betrug zum 30. Juni noch 5,856 Mrd. Euro und sei damit rückläufig (Ende 2002: 5,993 Mrd. Euro). Das Unternehmen war 2001 aus der Fusion der Stahlkonzerne Aceralia (Spanien), Usinor (Frankreich) und Arbed (Luxemburg) hervorgegangen.

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