Industrie
Neuausrichtung kostet Kodak viel Geld

Der amerikanische Fotoriese Eastman Kodak Company hat im dritten Quartal 2003 wegen Sonderbelastungen im Zusammenhang mit Kostenreduzierungen einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht.

HB ROCHESTER. Der Gewinn pro Aktie fiel auf 0,42 (Vorjahresvergleichszeit: 1,15) Dollar. Ohne Sonderfaktoren hätte Kodak jedoch 88 Cent je Aktie verdient, während die Wall Street von 57 Cent je Aktie ausgegangenen war. Der Quartalsumsatz legte um drei Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar zu.

Kodak-Chef Daniel A. Carp wies auf die im September angekündigte strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Kodak will in Zukunft statt seiner traditionellen Fotoprodukte stärker auf digitale Erzeugnisse und Dienstleistungen setzen. Es gebe in den digitalen Verbraucher- und kommerziellen Geschäftsbereichen solides Wachstum, erklärte Carp.

In den neun Monaten seit Jahresbeginn erreichte der Umsatz 9,5 (9,4) Milliarden Dollar. Kodak verdiente in den ersten neun Monaten dieses Jahres 246 (657) Millionen Dollar oder 0,86 (2,25) Dollar je Aktie.

Kodak hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2003 unter Ausklammerung der Sonderbelastungen für Kostensenkungsmaßnahmenen auf 2,10 Dollar bis 2,20 Dollar je Aktie an. Bisher war die Gesellschaft von einem operativen Jahresgewinn von 1,59 Dollar bis 1,89 Dollar je Aktie ausgegangen.

Mit der chinesischen China Lucky Film Corp will Kodak eine auf 20 Jahre angelegt Kooperation eingehen. Kodak schätzte die Kosten der Transaktion auf 100 Millionen Dollar in bar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%