Neubestellungen für Riesenjumbo A380
Airbus: Jungfernflug für A400M im Sommer

Der europäische Flugzeugbauer Airbus rechnet bei der Entwicklung seines Militärtransporter A400M nicht mit weiteren Verzögerungen. Zudem hat das Unternehmen auf der Singapurer Luftfahrtmesse konkretisiert, wie viele Neubestellungen es in diesem Jahr für den Riesenjumbo A380 erwartet.

HB SINGAPUR. Er rechne mit 30 Neubestellungen, kündigte Verkaufschef John Leahy am Mittwoch an. Airbus, ein Tochterunternehmen des europäischen Luft- und Raumfahrtunternehmens EADS, hat nach Angaben von Leahy 196 Flugzeuge vom Typ A380 fest verkauft.

Der Militärtransporter A400M werde im Sommer zu seinem lang erwarteten Jungfernflug abheben, sagte Airbus -Chef Tom Enders am Mittwoch auf der Luftfahrtmesse. Das Triebwerk solle im März getestet werden. "Wir sind in dem von uns vorhergesagten Zeitrahmen." Er rechne zudem mit weiteren 200 Aufträgen zusätzlich zu den bislang eingegangenen knapp 200 Bestellungen, sagte Enders. Stornierungen habe es bislang nicht gegeben.

Die Entwicklung des rund 20 Mrd. Dollar schweren Projekts hat sich wegen Streitigkeiten um die Finanzierung über zwei Jahrzehnte hingezogen. Im Januar hatte Airbus dann wegen Problemen mit den großen Propeller-Triebwerken eine weitere Verzögerung von sechs bis zwölf Monaten einräumen müssen. Auch die System-Integration und die Verkabelung bereiteten zuletzt Probleme.

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