Neue Anlage
Bayer baut seine Kunststoff-Sparte aus

Kräftige Nachfrage: Bayer-Kunststoff errichtet eine neue Anlage in Ostdeutschland. Für 50 Millionen Euro entsteht in Bitterfeld eine weitere Produktionsstätte für Apec-Kunststoff. Damit werden die Kapazitäten verdoppelt.
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FrankfurtDer Pharma- und Chemiekonzern Bayer baut wegen kräftiger Nachfrage seine Kunststoff-Produktion in Deutschland aus. Das Gemeinschaftsunternehmen Hi-Bis mit dem japanischen Mischkonzern Mitsui & Co und dessen Tochtergesellschaft Honshu Chemical errichte in der Region Bitterfeld für rund 50 Millionen Euro eine weitere Anlage für ein Vorprodukt des transparenten Kunststoffs Apec. Sie soll Mitte 2014 in Betrieb gehen.

Mit der neuen Anlage verdopple das Joint Venture dort seine Produktionskapazitäten. Bayer geht davon aus, dass der Absatz des Kunststoffs deutlich über dem rund fünfprozentigen Wachstum des weltweiten Kunststoffmarktes liegen wird.

Apec ist besonders hitzeunempfindlich und wird unter anderem in Linsen von Autoscheinwerfern oder in Gehäusen für Leuchten eingesetzt. An dem Gemeinschaftsunternehmen Hi-Bis hält die Bayer-Kunststofftochter MaterialScience zehn Prozent der Anteile, Honshu Chemical 55 und Mitsui & Co 35 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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