Neue Betreiber: Hamburger Aluminium-Werk nimmt Produktion wieder auf

Neue Betreiber
Hamburger Aluminium-Werk nimmt Produktion wieder auf

Das vor mehr als einem Jahr wegen zu hoher Stromkosten stillgelegte Hamburger Aluminium-Werk nimmt seine Produktion wieder auf. Unter neuer Eigentümer-Regie soll der erste von 270 Elektrolyse-Öfen an diesem Montag wieder hochgefahren werden.

HB HAMBURG. Die Schließung des Aluminiumwerkes durch die damaligen Eigentümer Norsk Hydro (Norwegen), Alcoa (USA) und Amag (Österreich) hatte 2005 bundesweit Aufsehen erregt, weil erstmals in Deutschland ein Werk wegen zu hoher Energiekosten geschlossen wurde. Rund 400 Beschäftigte verloren ihren Arbeitsplatz.

Neuer Betreiber der Alu-Hütte ist die mittelständische Trimet- Gruppe aus Essen des Unternehmers Heinz-Peter Schlüter. Er will das Werk mit Spezialprodukten in die Gewinnzone bringen. Bis Ende des Jahres soll die Alu-Hütte wieder 350 Mitarbeiter beschäftigen; ein weiterer Aufbau von Arbeitsplätzen hängt von Investitionen ab.

Nach zwei Tagen des Hochlaufens werde der Ofen dann täglich 1,3 Tonnen Aluminium produzieren, erläuterte Jörg Prepeneit, der Leiter der Elektrolyse, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Hamburg. Bis Mitte Juni sollen 180 der Öfen wieder laufen; eine zweite Staffel mit den restlichen 90 wird im September/Oktober in Betrieb genommen. Dann erreicht das Werk seine volle Kapazität von 330 Tonnen Aluminium täglich oder 130 000 Tonnen jährlich.

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