Neue Citral-Anlage in Betrieb genommen
BASF wächst mit Feinchemie

Ein durchschnittliches jährliches Wachstum der Feinchemiemärkte von sechs Prozent erwartet der weltgrößte Chemiekonzern BASF für die kommenden Jahre.

HB LUDWIGSHAFEN. „Insgesamt rechnen wir mit rund sechs Prozent durchschnittlichem Wachstum der Feinchemiemärkte bis 2010“, sagte BASF-Vorstand Peter Oakley am Dienstag in Ludwigshafen anlässlich der Inbetriebnahme einer neuen Feinchemieanlage. Das Wachstum der Weltwirtschaft werde in gleichen Zeitraum etwa mit jährlich 3,1 Prozent erwartet. BASF sei gut aufgestellt, um von diesen Wirtschaftsperspektiven in der Feinchemie profitieren zu können. Den Ausbau in der Feinchemie wolle BASF sowohl organisch als auch durch gezielte Zukäufe vorantreiben.

„Die verbrauchernahen Märkte sind sehr groß, langfristig stabil und werden in den kommenden Jahren weiter wachsen“, prognostizierte Oakley. BASF nahm am Dienstag eine neue Anlage für das Feinchemie-Zwischenprodukt Citral in Betrieb. Auf die Anlage entfiel der wesentliche Teil einer Investition von rund 300 Millionen Euro in Feinchemieaktivitäten am Stammsitz Ludwigshafen. Citral ist der Ausgangsstoff für viele Vitamine und Aromachemikalien.

Im zweiten Quartal erwirtschaftete BASF weltweit mit seinem Feinchemiegeschäft einen Umsatz von 456 Millionen Euro nach 454 Millionen Euro vor Jahresfrist. Die Feinchemie steuert derzeit etwas weniger als ein Drittel zum Umsatz des Segments Pflanzenschutz und Ernährung bei.

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