Neue Firmenstruktur soll Ertragswende bringen
Opel entwickelt GM-Mittelklasse

Die Neuorganisation der defizitären Europasparte des US-Autoherstellers General Motors nimmt Konturen an. Bei Opel sollen künftig sämtliche Mittelklasse-Limusinen entwickelt werden.

HB BERLIN. Im Zuge der Neuorganisation der Europa-Töchter des US-Autoherstellers General Motors (GM) wird die Adam Opel AG künftig die zentrale Rolle bei der Entwicklung von Mittelklasseautos für den Gesamtkonzern übernehmen. Opel-Vorstandschef Carl-Peter Forster sagte der «Welt am Sonntag», künftig werde jede Marke ihre Kernkompetenz und Stärken im Sinne von Kompetenzzentren in den Konzern einbringen. «Opels Kernkompetenz ist das Feld der Mittelklassefahrzeuge», so Forster. Das bedeute, dass die Grundtechnik dieser Fahrzeuge für den Konzern bei Opel entwickelt werde, die GM dann in aller Welt baue.

Die Europasparte des größten Autoherstellers der Welt, GM Europe, zu der neben Opel auch die Marken Saab und Vauxhall gehören, will nach einem Verlust von 286 Millionen Dollar im vergangenen Jahr mit einer neuen Firmenstruktur die Ertragswende schaffen, wie das Blatt am Samstag vorab berichtete. Opel soll nach den Worten von Forster bereits im laufenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben.

Einzelheiten der neuen Struktur stehen laut dem Bericht noch nicht fest. Der Opel-Chef sieht in der Neuordnung der Europa-Sparte nach eigenen Worten aber nur Vorteile: «Für die Marke Opel bedeutet die Neuordnung, dass wir uns besser und leistungsfähiger aufstellen können.» So könne das Unternehmen auch die außerhalb von Opel vorhandenen Ressourcen noch besser nutzen, sagte Forster dem Blatt.

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