Neue Geschäftsfelder neben Fotografie: Fuji Photo engagiert sich im Pharmamarkt

Neue Geschäftsfelder neben Fotografie
Fuji Photo engagiert sich im Pharmamarkt

Fuji Photo Film bekommt der Wechsel von der analogen zur digitalen Fotografie nicht sonderlich gut. Deshalb weicht das Unternehmen auf andere Branchen aus.

HB TOKIO. Fuji hat sich im Zuge der angekündigten strategischen Neuausrichtung mit 22 Prozent an dem Pharmaunternehmen Perseus beteiligt. Fuji habe für 998 Mrd. Yen (7,1 Mrd. Euro) neue Aktien an Perseus erworben und sei nun größter Anteilseigner an dem Unternehmen, teilte der japanische Fotokonzern am Montag mit. Gemeinsam wollen die Unternehmen diagnostische Substanzen und Systeme entwickeln, mit denen molekulare Veränderungen im Zusammenhang mit Krebserkrankungen und anderen Krankheiten verfolgt werden können.

Angesichts eines rückläufigen Geschäfts im klassischen Fotobereich – das Unternehmen ist weltweit zweitgrößter Filmproduzent nach Kodak – hatte Fuji angekündigt, sich in weiteren Bereichen engagieren zu wollen. Das Pharma-Geschäft ist früheren Fuji-Angaben zufolge einer dieser Bereiche, in denen das Unternehmen wachsen will.

Fuji leidet aber nicht nur unter sinkenden Filmverkäufen. Auch der harte Preiskampf bei digitalen Kompaktkameras macht dem Konzern zu schaffen. Einige andere traditionsreiche Fotounternehmen haben ob der sinkenden Margen bereits die Segel gestrichen: So stellte Kyocera seine beiden Marken Yashica und Contax ein. Und auch Konica-Minolta zog sich aus dem Fotogeschäft zurück; einzig die Spiegelreflex-Digitalkameras überleben unter dem Dach des Unterhaltungselektronik-Riesen Sony.

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