Proteste in Schanghai hatten die Transrapid-Verlängerung Anfang des Jahres in Frage gestellt. Anwohner fürchten gesundheitliche Belastungen. Siemens und Thyssen-Krupp weisen die Bedenken jedoch als unbegründet zurück. Allerdings sollen künftig die Anwohner stärker in den Planungsprozess eingebunden werden, heißt es in Peking.
Die nur kurze Transrapid-Strecke in Schanghai hat bisher fast drei Millionen Kilometer zurückgelegt und 8,5 Millionen Passagiere befördert. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 13,5 Mill. Euro. Für die Betreibergesellschaft fuhr der Zug nach Berichten der Medien bislang jedoch Verluste ein. Nach Angaben der Hersteller wird der Transrapid auf einer verlängerten Strecke profitabel fahren.
Die zweite kommerziell genutzte Transrapid-Strecke entsteht aller Voraussicht nach in Deutschland. Im September hatte Ministerpräsident Edmund Stoiber – kurz vor seinem Amtsende – verkündet, die Finanzierung für die Strecke vom Flughafen München in die Innenstadt stehe.

