Neue Konzernspitze steht
Siemens-Umbau wird konkret

Die Siemens AG steht vor einer grundlegenden Neuordnung an der Spitze. Wie Konzernkreise dem Handelsblatt bestätigten, wird Konzernchef Peter Löscher dem Aufsichtsrat am kommenden Mittwoch vorschlagen, im Rahmen des Konzernumbaus zum 1. Januar mit einer stark verjüngten Spitze anzutreten.

MÜNCHEN. Neu in den Konzernvorstand rückt Wolfgang Dehen, bisher Chef der Zulieferersprate VDO, die an die Continental AG verkauft wird. Dehen soll die neu formierte Division Energie leiten. Die Wahl des 53 Jahre alten Managers gilt als Überraschung, Dehen hat bislang noch nicht im Energiegeschäft gearbeitet und sich vor allem im Autozuliefergeschäft einen Namen gemacht.

Ebenfalls neu in den Konzernvorstand aufrücken soll Siegfried Russwurm, 44. Er ist seit 15 Jahren bei Siemens und seit eineinhalb Jahren im Vorstand des Bereichs Medizinechnik. Russwurm soll neuer Arbeitsdirektor und Personalvorstand werden. Für seinen Posten ursprünglich gesetzt war Heinrich Hiesinger. Der 47jährige Manager wird stattdessen die Industriesparte von Siemens leiten.

Hiesinger gilt als einer der Vertrauten des neuen Vorstandschefs Löscher, ihm kommt künftig eine Schlüsselrolle zu. Denn die Industriesparte ist mit einem Jahresumsatz von gut 40 Mrd. Euro er größte und wichtigste Bereich von Siemens. Für den dritten Bereich Medizintechnik bereits seit längerem gesetzt ist Erich Reinhardt. Der 61jährige Manager war bisher schon Mitglied im Konzernvorstand.

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