Neue Konzernzentrale geplant
Verkauf von Brau und Brunnen gescheitert

Brau-und-Brunnen-Vorstandschef Michael Hollmann sagte am Dienstag in Dortmund: „Die Gespräche mit One Equity Partner sind abgebrochen. Es gibt keinen Verkauf von Brau und Brunnen zurzeit, auch nicht an einen Wettbewerber.“ Damit werde es auch keinen Verkauf an die zum Oetker-Konzern gehörende Brauerei Radeberger geben.

HB DORTMUND. Der Dortmunder Getränkekonzern bleibt weiterhin mehrheitlich im Besitz der Münchener Großbank HVB. „Die Gespräche mit (dem Finanzinvestor) OEP sind abgebrochen. Es gibt keinen Verkauf von Brau und Brunnen zurzeit, auch nicht an einen Wettbewerber“, sagte Brau-und-Brunnen-Vorstandschef Michael Hollmann am Dienstag in Dortmund.

„Die HVB hält an ihrem Engagement fest“, sagte Hollmann. Die Münchener Bank ist mit 56 Prozent an Brau und Brunnen beteiligt und hatte zuletzt mit vier Interessenten über den Verkauf ihrer Anteile gesprochen. An der Börse gaben die Brau und Brunnen-Aktien rund elf Prozent nach.

Letzten Plänen zufolge wollte die US-Beteiligungsgesellschaft One Equity Partner (OEP) nach einer Übernahme von Brau und Brunnen Teile direkt an die zum Oetker-Konzern gehörende Brauerei Radeberger abgeben, die ebenfalls Interesse an dem Dortmunder Konzern hatte. Es habe Gespräche zwischen OEP und Radeberger auf höchster Ebene gegeben, bestätigte Hollmann. „Man hat wohl versucht das Fell des Bären zu verteilen bevor er erlegt wurde“, sagte er. Dies sei auch der Grund für das Scheitern der Verhandlungen in letzter Minute. Die Gespräche seien nicht offen und fair genug geführt worden, erklärte Hollmann.

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