Neue Kreationen erst in zweiter Jahreshälfte
Zapf-Puppen enttäuschen Analysten

"Baby Born" und "Chou Chou" fehlen in immer mehr Kindernzimmern - zumindest aus Unternehmenssicht. Der fränkische Puppenhersteller Zapf Creation hat im im ersten Quartal 2004 Einbrüche bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Neue Kreationen sollen Kinderaugen in der zweiten Jahreshälfte wieder zum Leuchten bringen

HB MÜNCHEN. „Für das zweite Quartal gehen wir wieder von einer Stabilisierung der Geschäftsentwicklung auf Vorjahresniveau aus“, erklärte Konzernfinanzchef Rudolf Winning am Donnerstag im fränkischen Rödental. „Damit sollte Zapf Creation das negative Vorzeichen des operativen Ergebnisses im ersten Quartal zum Halbjahr wieder ins Positive drehen können.“

Noch vor wenigen Wochen hatte das im MDax gelistete Unternehmen, bekannt durch Puppen wie „Baby born“ oder „Chou Chou“, operative Verluste auch für das zweite Quartal nicht ausgeschlossen. Für 2004 sei die Gesellschaft optimistisch, erklärte Zapf weiter. Eine Sprecherin lehnte auf Anfrage aber eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr ab und fügte hinzu, diese werde frühestens zur Hauptversammlung veröffentlicht.

US-Geschäft ist wieder auf Kurs

Im Auftaktquartal schnitt der Hersteller so genannter Funktionspuppen, die gefüttert werden können oder auf Geräusche und Berührungen reagieren, schlechter ab als von Analysten erwartet. So fiel von Januar bis März vor Steuern und Zinsen (Ebit) ein Verlust von 2,1 (Vorjahr plus 2,1) Millionen Euro an. Der Umsatz sank um 34 Prozent auf 19,1 Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten für das Ebit im Schnitt einen Verlust von 1,63 Millionen Euro sowie einen Umsatz von 21,93 Millionen Euro erwartet.

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