Neue Modelle beflügeln
A-Klasse bringt Mercedes die Trendwende

Dank der neuen A-Klasse hat der deutsch-amerikanische Autokonzern DaimlerChrysler die erhoffte Trendwende beim Absatz seiner Nobelmarke Mercedes-Benz erreicht.

HB STUTTGART. Beflügelt durch neue Modelle bei Mercedes und Smart seien die Verkaufszahlen der Mercedes Car Group im abgelaufenen Monat weltweit um 9,8 Prozent auf 103 500 gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Absatz von Mercedes-Pkw stieg um 8,2 Prozent auf 91 000 Einheiten, nachdem er im Oktober noch unter dem Vorjahresniveau gelegen hatte. Der Autokonzern hatte stets an dem Ziel festgehalten, dank der neuen Modelle A- und C-Klasse die im vergangenen Jahr verkauften 1,2 Millionen Mercedes-Personenwagen 2004 leicht zu übertreffen.

Um in der Mercedes Car Group den Vorjahresabsatz wieder zu erreichen, muss Daimler-Chrysler im Dezember aber noch aufholen: Von Januar bis November lagen die Verkaufszahlen mit 1,08 (2003: 1,11) Millionen Fahrzeugen um 2,4 Prozent unter Vorjahr.

Mercedes-Vertriebsvorstand Joachim Schmidt machte für die Trendwende vor allem das neue Kompaktmodell verantwortlich: „Die neue A-Klasse ist hervorragend gestartet“, sagte er. In Europa seien seit der Markteinführung Mitte September bereits 40 000 Einheiten an die Kunden ausgeliefert worden, der November habe mit 16 600 Stück ein Rekordergebnis gebracht. 50 000 hat der Konzern bis Jahresende angepeilt. In Großbritannien startet die A-Klasse erst im neuen Jahr. Die neue C-Klasse lag im November den Angaben zufolge mit 29 900 Fahrzeugen um 15 Prozent über Vorjahr.

Am stärksten legte die Mercedes Car Group in Deutschland zu: Auf dem heimischen Markt kletterte der Absatz im November allein um 22 Prozent auf 36 600, im bisherigen Jahresverlauf hinkt der Mercedes- und Smart-Absatz hier zu Lande nur noch um 2,8 Prozent hinter dem Vorjahresniveau her. In den USA legte Mercedes im November um 3,4 Prozent auf 18 800 Stück zu.

Die Kleinstwagen-Marke Smart profitierte von der Einführung des Viersitzers „Smart forfour“ und schraubte ihren Absatz von Januar bis November um 22 Prozent auf 126 000 nach oben. Damit hat der defizitäre Autobauer das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2003 bereits übertroffen. Von dem bereits auf 155.000 Einheiten heruntergeschraubten Absatzziel für 2004 ist Smart aber noch ein gutes Stück entfernt.

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