Neue Modelle: BMW prüft Ausbau der US-Fabrik

Neue Modelle
BMW prüft Ausbau der US-Fabrik

Der Münchener Autokonzern BMW denkt darüber nach, die Fertigung im US-Werk Spartanburg in South Carolina über die bisherigen Planungen hinaus auszuweiten: „Bei einer nachhaltigen Dollarschwäche werden wir stärker von der US-Fertigung profitieren wollen“, sagte Helmut Panke dem Handelsblatt auf der Detroit Auto Show. Bislang sind lediglich die Planungen bekannt, ab 2008 in den USA einen Van mit coupéhaftem Design zu bauen.

DETROIT. Das Dollarrisiko habe BMW im vergangenen Jahr etwa zur Hälfte durch die US-Produktion abgesichert. Dennoch wird das Ergebnis von 2005 durch die ungünstige Wechselkursentwicklung deutlich belastet sein. Analysten schätzen den negativen Einfluss in der Bilanz der Bayern auf 500 bis 800 Mill. Euro. Diese Einflüsse und die Belastungen durch hohe Rohstoffpreise sieht Panke auch als Hauptgründe dafür, dass das Ergebnis 2005 nicht mit der Absatzentwicklung standhalten konnte.

Die BMW-Gruppe inklusive Mini und Rolls Royce hat in Detroit für 2005 einen Absatzrekord von 1,33 Millionen Fahrzeugen bekannt gegeben. Auf die Marke BMW allein entfallen davon 1,13 Millionen Fahrzeuge (plus 10 %), womit die Bayern den Erzrivalen Mercedes um rund 50 000 Autos übertrumpften.

Für 2006 rechnet Panke mit einem weiteren Absatzwachstum, nachdem die wichtige 3er-Reihe voll verfügbar sein wird. Für das künftige Wachstum sollen vor allem neue Modelle sorgen. Neben den beiden Van-Varianten, die BMW für 2008 angekündigt hat, werde „in den nächsten drei Jahren“, so Panke, auch eine weitere Version des Mini kommen. Wie beim glorreichen Vorgänger will BMW einen Mini-Kombi anbieten. Weitere Varianten werden folgen, versprach Panke.

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